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Auftragseingänge der NRW-Industrie

Industrienachfrage im September etwas rückläufig

2. November 2016 | 10:00 | red
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Die Nachfrage nach Produkten der NRW-Industrie ist im September gegenüber dem Vorjahresmonat etwas gesunken. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Die Nachfrage nach Waren der nordrheinischen Industrie ist im Monat September um ein Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Der Anstieg bei den Aufträgen aus dem Ausland stieg, die Inlandsnachfrage ging zurück.

Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Mittwoch berichtete, ging der preisbereinigte Index der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe in NRW um ein Prozent zurück und liegt nun bei 95,7 Punkten. Die Nachfrage aus dem Ausland stieg dabei gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zwei Prozent an, allerdings fielen die Auftragseingänge aus dem Inland um drei Prozent, so dass die Nachfrage insgesamt etwas zurückgingen.

Die Nachfrage war in den einzelnen Industriebereichen unterschiedlich. Im Gebrauchs- und Vorleistungsgüterbereich war die Nachfrage aufgrund der gestiegenen Auslandsbestellungen um drei Prozent höher als im September 2015. Die Hersteller von Investitionsgüternmussten Rückgänge im Inland und Ausland hinnehmen.

Die größten Sprünge verzeichneten die Hersteller von Verbrauchsgütern. Insgesamt legte die Nachfrage zwar eine Punktlandung gegenüber September 2015 hin. Allerdings brach die Inlandsnachfrage um gleich ein Fünftel ein. Dafür zogen die Auftragseingänge um 23 Prozent an und sorgten am Ende für eine „schwarze Null“. Positiv entwickelte sich die Nachfrage bei Herstellern von Vorleistungsgütern. Zwar gingen auch hier die Auftragseingänge aus dem Inland leicht um ein Prozent zurück, dafür stieg die Nachfrage aus dem Ausland um sechs Prozent an. Unterm Strich lag das Plus bei drei Prozent, so das Landesamt abschließend.

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