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Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe in NRW

Industrieumsätze gehen nach drei Quartalen leicht zurück

10. November 2016 | 10:30 | red
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Die Industrieumsätze sind nach neun Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht zurückgegangen. Symbolbild: Archiv Köln Nachrichten

Die nordrhein-westfälische Industrie liegt auch nach neun Monaten im neuen Jahr hinter dem Umsatzniveau des vergangenen Jahres zurück. In den ersten drei Quartalen gingen diese Umsätze landesweit um 1,4 Prozent zurück.

Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Donnerstag mitteilte, lag der Gesamtumsatz der Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes in den ersten neun Monaten bei rund 225,2 Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Sowohl die Inlands- wie auch die Auslandsumsätze hatten negative Vorzeichen. Mit einem Minus von zwei Prozent gingen die Inlandsumsätze aber etwas stärker zurück als die aus dem Ausland (- 0,7 Prozent).

Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte in den ersten drei Quartalen der Maschinenbau mit 30,3 Milliarden Euro Umsatz (-2,1 Prozent gegenüber 2015), gefolgt von der Chemischen Industrie (29 Mrd. Euro; -8,6 Prozent) und der Metallerzeugung und -bearbeitung (25,8 Mrd. Euro; -9,3 Prozent). Weitere wichtige Wirtschaftszweige in Nordrhein-Westfalen waren der Automobilbau (24,8 Mrd. Euro; +5,3 Prozent), die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (22,2 Mrd. Euro; + zwei Prozent) sowie die Herstellung von Metallerzeugnissen (20,5 Mrd. Euro; +1,6 Prozent).

Von Januar bis September 2016 verzeichneten die 5129 erfassten Industriebetriebe in Nordrhein-Westfalen mit 1.059.290 Beschäftigten 3470 weniger als im Durchschnitt des entsprechenden Vorjahreszeitraumes. Beschäftigungsstärkste Branche war der Maschinenbau (177.992 Personen, -3932). Weitere 139.304 Personen (+1101) waren im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen und 102.523 (-1637) in der Metallerzeugung und -bearbeitung beschäftigt.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus sowie der Gewinnung von Steinen und Erden mit 50 und mehr tätigen Personen. Kleinere Betriebe werden nur einmal jährlich befragt, so das Landesamt zur Methodik der Datenermittlung.

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