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Gleiche Ausbildung – gleiche Bezahlung: Demonstration vor der Bezirksregierung

Grundschullehrerinnen wollen Höherstufung

23. November 2016 | 17:00 | ehu
Heute vor der Bezirksregierung. Rund 200 Grundschullehrerinnen und -lehrer drückten ihren Protest aus.  Sie fühlen sich benachteiligt.  Bild: ehu

Heute vor der Bezirksregierung. Rund 200 Grundschullehrerinnen und -lehrer drückten ihren Protest aus. Sie fühlen sich benachteiligt. Bild: ehu

Rund 200 Grundschullehrerin und einige Lehrerinnen für die Sekundarstufe ! demonstrierten am Mittwoch vor der Bezirksregierung. Sie forderten die gleiche Bezahlung wie Gymnasiallehrer. Aufgerufen dazu hatte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Obwohl seit 2009 die Ausbildung für alle Lehrer seit 2009 gleich ist, werden Lehrkräfte an Grundschulen und in der Sekundarstufe I (Mittelschule) geringer bezahlt als ihre Kollegen an Gymnasien. So ist etwa ihr Brutto-Anfangsgehalt mit rund 3300 Euro gut 600 Euro monatlich niedriger.

Die Einstufung in die Besoldungsgruppe A 12 statt A 13, wie sie in Nordrhein-Westfalen üblich ist, sieht die GEW als verfassungswidrig an. Da zudem an Grundschulen überwiegend Frauen unterrichten, sei die schlechtere Bezahlung eine Geschlechtsdiskriminierung.

Schließlich verweist die Gewerkschaft auf die Bedeutung der pädagogischen Arbeit an Grundschulen, die die Grundlagen für die persönliche Entwicklung und die Bildung legt.

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