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Verarbeitendes Gewerbe in NRW

Industrieproduktion sinkt auch im Drei-Quartal-Zeitraum

2. Dezember 2016 | 11:00 | red
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Die NRW-Industrie hat in den ersten drei Quartalen 2016 weniger produziert als im Vorjahreszeitraum. Symbolbild: Archiv Köln Nachrichten

Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe haben im Zeitraum von Januar bis September 2016 2,6 Prozent weniger produziert als ein Jahr zuvor. Der Warenwert der dabei produzierten Waren betrug 206,3 Milliarden Euro.

Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Freitag bekannt gab, lag die Industrieproduktion damit auch im Neunmonatsvergleich mit dem Vorjahr deutlich unter dem Vorjahreswert. Den höchsten Produktionswert erzielte von Januar bis September 2016 die Güterabteilung „Chemische Erzeugnisse“ mit 27,7 Milliarden Euro. Allerdings ging hier die Produktion mit einem Minus von 8,9 Prozent gegenüber den ersten drei Quartalen des Jahres 2015 besonders deutlich zurück.

Auf Rang zwei folgen Unternehmen, die „Maschinen“ prodiuzieren. Sie verfehlten mit 27,4 Milliarden Euro ihr Vorjahresergebnis um lediglich 2,7 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgte die Herstellung von „Metallen“ mit 23,8 Milliarden Euro (-10,3 Prozent) und die Produktion von Gütern des Bereichs „Nahrung- und Futtermittel“ mit 21,6 Milliarden Euro (+1,6 Prozent).

Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurde die höchste Steigerung des Produktionswertes mit 41 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro in der Güterabteilung „sonstige Fahrzeuge“ (hierzu zählen in erster Linie Schienen- und Luftfahrzeuge) erzielt. Im Bereich „Pharmazeutische u. ä. Erzeugnisse“ (+11,5 Prozent auf vier Milliarden Euro) wurde die zweithöchste Steigerung erzielt. Den stärksten Rückgang verzeichneten „Kokerei- und Mineralölerzeugnisse“ (-22,3 Prozent auf nur noch fünf Milliarden Euro) sowie der bereits genannte Bereich „Metalle“ (-10,3 Prozent auf 23,8 Milliarden Euro), so das Landesamt abschließend.

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