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Otto Schaar bleibt Chef der StEB

Amtierender Vorstand für eine weitere Amtszeit bestätigt

10. Juli 2015 | 12:30 | red
Diplom-Ingenieur Otto Schaaf bleibt weiterhin Vorstand der Kölner Stadtentwässerungsbetriebe. Der Stadtrat hatte der Verlängerung seines Arbeitsvertrages zugestimmt.  Bild: StEB

Diplom-Ingenieur Otto Schaaf bleibt weiterhin Vorstand der Kölner Stadtentwässerungsbetriebe. Der Stadtrat hatte der Verlängerung seines Arbeitsvertrages zugestimmt. Bild: StEB

Otto Schaaf ist Vorstand der stadteigenen Stadtentwässerungsbetriebe StEB und er wird es auch zukünftig bleiben. Neben 120 anderen Vorlagen hatte der Kölner Stadtrat auf seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause auch die Amtszeit des StEB-Chefs verlängert.

Schaaf trat im Jahr 2006 sein Amt bei der Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) an. Schaaf folgte damals auf den ersten Chef der StEB, Hubertus Oelmann. Mit der Ratsentscheidung Ende vergangenen Monats kann die bisherige erfolgreiche Arbeit der StEB mit einer hohen Kontinuität fortgeführt werden, meldete nun die StEB.

Die Stadtentwässerungsbetriebe sind verantwortlich für die Abwasserbeseitigung in Köln und betreiben hierzu fünf Klärwerke und ein rund 2400 Kilometer langes Kanalnetz. Sie gewährleisten den Hochwasserschutz und die Hochwasservorsorge auf einer Länge von etwa 70 Kilometern am Rhein und seinen Zuflüssen. Das wird durtch mit insgesamt zehn Kilometern mobiler Wände erreicht.

Der Jahresumsatz des 650 Mann starken Unternehmens liegt bei rund 207 Millionen Euro, das Anlagevermögen beträgt sogar rund zwei Milliarden Euro. Pro Jahr investiert die StEB rund 50 Millionen Euro in die genannten Tätigkeitsbereiche. Derzeit ist die StEB an vielen Stellen mit der Überprüfung des städtischen Kanal- und Abwassernetzes beschäftigt.

Die Entwicklung der StEB zu einem modernen wasserwirtschaftlichen Dienstleister ist für Schaaf ein Kernanliegen. Für die kommende Amtszeit stehen für ihn wichtige Ziele wie die Modernisierung der Klärwerke und ihre energetische Optimierung, die Sanierung des Kanalnetzes, die Anpassung an den Klimawandel mit Blick auf Starkregen und Hochwasservorsorge aber auch die verbesserte Nutzung von Niederschlagswasser in trockenen und heißen Phasen sowie die Entwicklung der Gewässer in Köln auf der Agenda.

Auch ehrenamtlich ist Schaaf aktiv. So engagiert er sich unter anderem als Präsident der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser u. Abfall e.V. (DWA), ist Präsidiumsmitglied in der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. (AöW) und Vorstandsmitglied im Verband kommunaler Unternehmen (VKU). In diesen Funktionen gibt er im Interesse des Umweltschutzes, der Stadt Köln und der StEB wichtige inhaltliche Impulse.

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