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Neuer Vorsitzender im VDMA

Carl Martin Welcker wird Maschinenbauverband vorstehen

11. November 2016 | 20:00 | red
Carl Martin Welcker ist Unternehmer und seit heute auch Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau.  Bild: VDMA

Carl Martin Welcker ist Unternehmer und seit heute auch Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau. Bild: VDMA

Der Geschäftsführer des Kölner Maschinenbauers Alfred H. Schütte, Carl Martin Welcker, ist am heutigen Freitag in Berlin zum neuen Präsidenten des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau gewählt worden.

Welcker steht selbst als geschäftsführender Gesellschafter einem Unternehmen mit rund 660 Mitarbeitern vor, der Großteil davon arbeitet am Kölner Zentralstandort (570 Beschäftigte). Nun wird er als neuer VDMA-Präsident einen Industrieverband mit rund 3100 Mitgliedsunternehmen vorstehen. Dabei repräsentiert er die Interessen von rund einer Million Beschäftigter. Er folgt damit auch Reinhold Festge, der nach drei Jahren nicht wieder antrat.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau gilt als ein Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Allerdings plagen die deutschen Unternehmen in dieser Branche viele Probleme. Zwar sei man „gut aufgestellt“, dennoch hole die Konkurrenz aus China und den USA auf, ließ Welcker bereits im Vorfeld der heutigen Wahlen wissen.

Mit einem Jahresumsatz von zuletzt 218 Milliarden Euro bundesweit gehört der Maschinen- und Anlagenbau in der Tat zu den großen Branchen in Deutschland. Neben den vielen mittelständischen Mitgliedsunternehmen sind hier auch Aktiengesellschaften wie Thyssenkrupp und GEA vertreten.

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