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Personalie bei der Gothaer Allgemeine

Führungswechsel im Vorstand des Kölner Versicherers

4. Oktober 2016 | 09:30 | red
Gothaer-Vorstand Thomas Leicht wird seinen Vertrag im kommenden Jahr nicht verlängern. Sein Nachfolger steht bereits fest.  Bild: Gothaer Versicherungsgruppe

Gothaer-Vorstand Thomas Leicht wird seinen Vertrag im kommenden Jahr nicht verlängern. Sein Nachfolger steht bereits fest. Bild: Gothaer Versicherungsgruppe

Der Kölner Versicherer Gothaer Allgemeine Versicherung AG kündigt für den Jahreswechsel einen Führungswechsel an. Dr. Christopher Lohmann soll dabei Nachfolger von Thomas Leicht werden. Der 57-Jährige wird seinen Ende Februar 2017 auslaufenden Vertrag nicht verlängern.

Wie die Pressesstelle des Versicherungskonzerns am heutigen Dienstag bekannt gab, war Leicht seit 2007 Mitglied im Vorstand des Sachversicherers. Ein Jahr später rückte er zum Vorstandsvorsitzenden der Gothaer Allgemeine auf. Der Übergang im Vorstand soll Anfang kommenden Jahres erfolgen. Mit dem Führungswechsel hier übernimmt Lohmann zugleich auch Vorstandsmandate bei der Gothaer Versicherungsbank VvaG und der Gothaer Finanzholding

Wir bedauern es sehr, dass sich Thomas Leicht zu diesem Schritt entschlossen hat. Unter seiner Führung hat sich die Gothaer Allgemeine zu einem der zehn größten Sachversicherer Deutschlands entwickelt. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass das Unternehmen heute so solide aufgestellt ist und sowohl im Gewerbegeschäft als auch bei Privatkunden einen exzellenten Ruf als Serviceversicherer genießt. Für sein großes Engagement möchte ich ihm an dieser Stelle ganz herzlich danken.“, betonte Gothaer-Vorstandschef Dr. Karsten Eichmann. „Mit Dr. Christopher Lohmann konnten wir einen ausgewiesenen Experten im Bereich Schaden und Industrieversicherung als Nachfolger gewinnen, der auch über umfassende Erfahrung im Be- und Vertrieb verfügt“, ergänzte Prof. Dr. Werner Görg, Vorsitzender des Aufsichtsrates, und Vorgänger von Eichmann an der Spitze des Kölner Versicherers.

Der neue designierte Vorstand ist ein erfahrener Versicherungsmanager, blickt auf mehr als 30 Jahre in der Versicherungswirtschaft zurück. Nach dem Abitur absolvierte er zunächst eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der Colonia Versicherung AG in Frankfurt am Main. Unmittelbar im Anschluss studierte er zunächst an der Fachhochschule Frankfurt, anschließend an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität, Frankfurt. Seine berufliche Laufbahn begann der gebürtige Frankfurter 1987 bei der Zürich-Versicherungs-Gesellschaft als Bereichsleiter Sachversicherung. 1998 wurde er als Leiter der Geschäftseinheit Industriekunden in den Vorstand der Zürich Agrippina Gruppe Deutschland berufen. 2002 wechselte Leicht in den Vorstand der DBV Winterthur Versicherungen.

„Nach mehr als 30 Jahren in der Versicherungsbranche und davon 19 Jahren im Vorstand möchte ich mich nun anderen Themen widmen“, begründete Leicht seine Entscheidung, den eigenen Arbeitsvertrag nicht zu verlängern.

Nachfolger kommt vom Branchenprimus Allianz

Sein Nachfolger Dr. Christopher Lohmann blickt auf eine langjährige Karriere in der Allianz Gruppe zurück. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag dabei auf dem Sachversicherungsgeschäft mit unterschiedlichen Funktionen in den Bereichen Vertrieb, Betrieb, Schaden und Finanzen. Dabei sammelte er Erfahrungen sowohl im Privatkundensegment als auch in den Segmenten Gewerbe-, Industriekunden und Kredit.

Zu Beginn seiner Karriere war er zwei Jahre Leiter des Vorstandsbüros der Allianz SE. Eine weitere wichtige Karrierestation in der Allianz Gruppe war die Leitung der Betriebsstätte Köln von 2009 bis 2011 sowie die zeitgleiche Leitung des Projektes Taskforce Schaden, im Rahmen dessen Lohmann für die Neuausrichtung des Schadenbereichs bei der Allianz Deutschland verantwortlich zeichnete. 2011 übernahm er dann die Leitung der Vertriebsdirektion München.

Seit 2013 ist Lohmann Geschäftsführer der Allianz Global Corporate & Specialty SE, kurz AGCS, und zuständig für Zentral- und Osteuropa. In der AGCS hat die Allianz ihr Geschäft mit Industriekunden sowie Spezialgeschäfte wie Luft- und Seefahrt gebündelt. Zum Geschäftsgebiet gehören neben Deutschland, Österreich und der Schweiz 17 Märkte in Osteuropa.

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