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Verarbeitendes Gewerbe in NRW

Nachfrage nach Industriegütern aus NRW sinkt

1. Dezember 2016 | 11:00 | red
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Die NRW-Industrie muss weitere Rückgänge bei der Nachfrage hinnehmen. Symbolbild: Archiv Köln Nachrichten

Im Berichtsmonat Oktober 2016 lagen die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe in Nordrhein-Westfalen um drei Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Der Rückgang war mit preisbereinigten drei Prozent durchaus spürbar.

Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Donnerstag berichtete, sank der entsprechende Indexwert auf 94,2 Punkte und damit drei Prozent unter dem Stand vom Oktober 2015. Während die Nachfrage aus dem Ausland nahezu unverändert blieb, gingen die Auftragseingänge aus dem Inland um fünf Prozent zurück.

Dabei entwickelte sich die Nachfrage im Oktober in drei von vier Bereichen rückläufig: Es wurden ein Prozent weniger Vorleistungsgüter und drei Prozent weniger Investitionsgüter geordert als im Oktober 2015. Die Bestellungen von Verbrauchsgütern lagen sogar um 18 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Gründe für diesen empfindlichen Einbruch nannten die Landesstatistiker nicht. Hier brach vor allem die Nachfrage aus dem Inland mit minus 26 Prozent ein.

Lediglich die Hersteller von Gebrauchsgütern wiesen für den Berichtsmonat eine positive Entwicklung aus. Zwar rutschten hier die Inlandsbestellungen um gleich elf Prozent nach unten. Dafür explodierten die Auftragseingänge aus dem Ausland regelrecht mit einem Anstieg um ein Viertel (+ 25 Prozent). Am Ende kam so ein Anstieg von acht Prozent heraus, so die Landesstatistiker abschließend.

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