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Neues Rechenzentrum für Netcologne

Netcologne eröffnet neues Hightech-Datacenter im Kölner Norden

25. November 2016 | 09:30 | red
400 neue Server-Schränke stehen ab sofort für Cloud- und Hosting-Services bereits. Die Stadtwerke-Tochter hat nun ihr drittes Rechenzentrum in Köln eröffnet.  Bild: Netcologne GmbH

400 neue Server-Schränke stehen ab sofort für Cloud- und Hosting-Services bereits. Die Stadtwerke-Tochter hat nun ihr drittes Rechenzentrum in Köln eröffnet. Bild: Netcologne GmbH

Der Kölner Telekommunikationsdienstleister Netcologne GmbH hat im Kölner Norden eine neue Immobilie eingeweiht. Damit eröffnet das stadtnahe Unternehmen sein drittes Datacenter in der Domstadt.

Wie die Verantwortlichen am gestrigen Donnerstag bekannt gaben, war für die Er- und Einrichtung des neuen Rechenzentrums ein zweistelliger Millionen Euro-Betrag fällig. Anlass für die Ausweitung der eigenen Rechenkapazitäten ist der derzeitige Trend zum Cloud Computing. Experten sehen hier auch in den kommenden Jahren Wachstum.

Der derzeitige Trend gibt die Richtung vor. Daten sind das neue Gold des Informationszeitalters, so die These der Stadtwerke-Tochter. Doch die Einrichtung lokaler Cloud-Lösungen ist aufwändig, schließlich sollen die Informationen sowohl personalisiert und jederzeit für den Inhaber abrufbar, gleichzeitig aber auch sicher sein. In dem rund 1000 Quadratmeter großen Gebäude befinden sich rund 400 Serverschränke, was eine erhebliche Ausweitung der Kapazitäten darstellt.

Im neuen Rechenzentrum der Netcologne werden die Daten zu 100 Prozent hier vor Ort in Köln gespeichert. Denn nur in hiesigen Rechenzentren unterliegen sie den strengen deutschen Datenschutzbestimmungen“, betonte Geschäftsführer Timo von Lepel bei der heutigen Eröffnungsfeier.

Sicherheit bereits während des Baus ein Thema

Das Netcologne-Datacenter wurde nach der neuesten DIN EN50600 geplant – von der Gebäudekonstruktion bis hin zur Telekommunikationsverkabelung. Um maximale Ausfallsicherheit zu gewährleisten, ist es aus verschiedenen Richtungen redundant mit Glasfasersträngen angebunden. Die Daten werden über unterschiedliche Knotenpunkte geleitet und können dadurch bei möglichen Glasfaserschäden jederzeit alternativ geroutet werden, so die Verantwortlichen weiter.

Darüber hinaus läuft die Stromversorgung über zwei voneinander unabhängige Stromkreise. Neueste Firewall Systeme, Anti-Spam- und Antivirus-Lösungen sowie rund-um-die-Uhr-Überwachung über die hauseigene Netzwerkmanagement Zentrale ermöglichen zudem größtmöglichen Schutz für die Firmendaten, versichert das Unternehmen.

Das neue Datacenter ist zudem modular aufgebaut. Vom klassischen Server-Hosting und -Housing über spezielle Back-up Lösungen zum Schutz sensibler Daten bis hin zur Wartung und Pflege ganze Telekommunikationsanlagen oder dem Outsourcen des eigenen Rechenzentrums ist hier alles möglich, hieß es dazu abschließend.

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