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InsurHack im Rheinenergie-Stadion entschieden

75.000 Euro für die drei besten Ideen

21. November 2016 | 11:00 | red
Zurich-Vorstandschef Markus Nagel (2. v.l.) freut sich über eine gelungene Premiere. 75.000 Euro Preisgeld gab es insgesamt.  Bild: Zurich Versicherung

Zurich-Vorstandschef Markus Nagel (2. v.l.) freut sich über eine gelungene Premiere. 75.000 Euro Preisgeld gab es insgesamt. Bild: Zurich Versicherung

Der Versicherungskonzern Zurich hat am zurückliegenden Wochenende im Rheinenergie-Stadion zu seinem ersten Insurance Hack eingeladen. 130 Computer-Experten bastelten 48 Stunden an ihren Ideen. Am Ende gab es drei glückliche Gewinnerteams.

Erklärtes Ziel der Initiatoren des Versicherers war es, innerhalb von nur 48 Stunden neue Softwarelösungen und kundeorientierte Geschäftsideen jenseits des klassischen Versicherungsgeschäftes zu entwickeln. Das Team Hacker Mates überzeugte dabei die Jury so sehr, dass sie sich nun das Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro teilen dürfen. Sie entwickelten ein System, das jede eingehende E-Mail eines Kunden mit einem lernenden Algorithmus analysiert, um schließlich personalisierte Versicherungsempfehlungen kundenorientiert automatisiert machen zu können.

Auch die weiteren Platzierungen erfüllten die Erwartungen der Konzernverantwortlichen. So entwickelte das Team Controll Experts eine einfache End-to-End-Anwendung, die den gesamten Schadenprozess im Bereich Kraftfahrzeugversicherung abbildet und eine kundenorientierte Lösung darstellen will. Dafür gab es ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro. Die restlichen 5000 Euro gingen an das Team Fizzy. Sie entwickelten vor Ort einen Chatbod (Softwareroboter), der aus gesprochener Sprache Befehle erkennt und auf anderen Plattformen, wie beispielsweise Facebook oder Skype, eingebunden werden kann.

Wettbewerb aus Sicht der Verantwortlichen ein voller Erfolg

Insgesamt nahmen 30 Entwicklerteams mit internationalen Teilnehmern an dem Wettbewerb teil. Neben der Entwicklung neuer Services und Produkte erhielten die Entwickler auch einen Zugang zur neuen Versicherungsplattform des Konzerns. Die wird zwar erst im kommenden Jahr offiziell eingeführt, die Teilnehmer konnten sie aber bereits jetzt und vorab in Augenschein nehmen. Aufgabe des InsurHacks war es dabei auch, im Verlauf des InsurHack kreative Anwendungsideen und bereits lauffähige Lösungen zu entwickeln, die sich auf Basis des neuen Systems weiterentwickeln lassen.

Nahezu euphorisch die Reaktionen der Verantwortlichen. „Der erste Zurich InsurHack war ein voller Erfolg. Ich bin begeistert davon, wie viele junge Talente unserer Einladung gefolgt sind und in so kurzer Zeit so kreative Ideen entwickeln konnten“, erklärte Marcus Nagel, Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe Deutschland nach der Siegerehrung. Aller Voraussicht nach wird das Unternehmen im Sommer kommenden Jahres einen weiteren InsurHack durchführen, kündigte Nagel weiter an.

Die Zurich Versicherung wird ab 2019 in der MesseCity ihre neue Zentralniederlassung für das Rheinland eröffnen und dabei die bisherigen Standorte Köln und Bonn unweit der Kölnmesse zusammenfassen. Erst vor wenigen Wochen unterzeichneten sie dazu einen Mietvertrag über rund 60.000 Quadratmeter. Eröffnet wurde die Premierenveranstaltung am vergangenen Freitag von Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Die Stadt fungierte dabei als Partner der Versicherung. Weitere Partner des InsurHack waren: Adesso, Amazon, Axway, GitHub, Guidewire, IKOR, InsurTech.VC, itestra, Sollers Consulting und startupbootcamp.

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