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Publikumspreise für Tourismus in Köln

Seilbahn und Duftmuseum erhalten Auszeichnungen

1. November 2016 | 08:30 | red
Bild: Kölner Seilbahn GmbH

Die Fahrt über den Rhein ist eine echte Touristenattraktion. Der Seilbahnbetreiber verzeichnet steigende Besucherzahlen, dafür gab es nun einen Publikumspreis. Bild: Kölner Seilbahn GmbH

Die Kölner Seilbahn und das Farina-Duftmuseum erhalten den Mercurius-Preis des Kölner Verkehrsvereins. Die Seilbahn wurde für ihre Gästebetreuung ausgezeichnet, das Duftmuseum gewann den Preis in der Kategorie „Tourismus“.

Die Kölner Seilbahn hatte sich in einer Online-Abstimmung des „Express“ gegen den Christopher Street Day (CSD) und die Lanxess-Arena durchsetzen können. Die Laudatio für den Preis hielt der Geschäftsführer von Kölntourismus, Josef Sommer. Für das Farina Duftmuseum erläuterte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Kölner IHK, Dr. Ulrich Soenius, die mutmaßlichen Gründe für die hohe Beliebtheit.

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, vor allem, weil sie von den Kölner Bürgern kommt. Mit der Seilbahn verfügt Köln über eine Touristenattraktion, wie sie nur ganz wenige deutsche Städte zu bieten haben“, so die beiden Seilbahn-Geschäftsführer Thomas Miebach und Sonja Lorsy nach der Preisverleihung.

Die Seilbahn wurde im Rahmen der damaligen Bundesgartenschau im Jahr 1957 fertiggestellt und zählt zu den sichersten Verkehrsmitteln. Seit der Premiere gab es lediglich einen, wenn auch spektakulären, Zwischenfall. Vor einigen Jahren sprangen zwei Gondeln nach einer heftigen Windböe aus ihrer Führungsschiene und mussten von Höhenrettern der Feuerwehr geborgen werden (Köln Nachrichten berichtete).

Der Beliebtheit der Seilbahn tat das keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Nach 435.000 Besuchern im vergangenen Jahr rechnen die Verantwortlichen in diesem Jahr sogar mit rund 450.000. Die Kölner Seilbahn und ihre Betreibergesellschaft ist seit dem Jahr 1998 eine 100-prozentige Tochter der stadtnahen Verkehrsgesellschaft KVB AG. Sie verfügt über 44 Gondeln, mit einer Geschwindigkeit von rund zehn Stundenkilometern überqueren sie die rund 930 Meter zwischen den beiden Stationen am Rheinufer.

Die Seilbahn bietet zudem auch die Möglichkeit an, sich über dem Rhein das „Ja-Wort“ zu geben, 41 Paare wurden so im vergangenen Jahr getraut, auch das werden in diesem mit rund 50 mehr. Die Preise für die Nutzung der Seilbahn sind seit inzwischen fünf Jahren stabil. Kinder bis zwölf zahlen 2,50, alle anderen 4,50 Euro für eine einfache Fahrt. Hin und zurück kostet das 6,50 Euro, ermäßigt 3,70 Euro.

Weitere Informationen zur Kölner Seilbahn finden sie auch im Internet unter: www.koelner-seilbahn.de.

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