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Neue Broschüre der IHK Köln

Zehn Orte für eine Attraktivierung

16. Juni 2015 | 12:15 | red
Bild: Köln Nachrichten

Das östliche Domumfeld wird umgebaut und aufgewertet. Das Kölner Stadtbild lässt sich aber an vielen Stellen auch ohne Millionenteuren Aufwand aufwerten. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Die Kölner Industrie- und Handelskammer IHK hat eine neue Broschüre aufgelegt. Darin will die Wirtschaft sich für eine städtebauliche Aufwertung einsetzen. Das soll ohne Millionen-Investitionen und lange Bauzeiten gehen, versprechen die Autoren.

Köln galt und gilt als schmuddelig, doch viele Örtlichkeiten lassen sich mit vergleichsweise geringem Aufwand aufwerten. Die Kölner Industrie- und Handelskammer hat nun in einer neuen Broschüre zehn Beispiele in der Kölner Innenstadt ausgewählt, wo sich mit geringem Aufwand eine deutliche Verbesserung des Erscheinungs- und damit des Stadtbildes erzielen lässt.

Denn die Domstadt bietet erstklassige Räume zum Erholen, Flanieren und Vergnügen. Vielerorts muss dringend entrümpelt, gereinigt und aufgewertet werden. Besonders die Innenstadt sollte sich attraktiv und sauber präsentieren, gerade hier aber gibt es viele so genannte „Angsträume“. Dass es hier Handlungsbedarf gibt, bestätigt eine Umfrage. Mehr als drei Viertel der befragten Unternehmen (77 Prozent) sehen den Zusammenhang zwischen Stadtbild, Sauberkeit und Sicherheit.

In Sachen Stadtbildpflege gilt es schnell zu handeln, damit sich die Schwierigkeiten nicht auswachsen. Dabei kann wirklich jeder durch einen sorgfältigen Umgang mit dem öffentlichen Raum dazu beitragen, dass sich die Situation bessert. Köln hat so viel Potenzial – es muss nur gehoben werden“, betonte Ulf C. Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln.

In ihrer neuen Broschüre greifen sich die IHK-Verantwortlichen zehn besonders eklatante Beispiele heraus, neun dieser Orte liegen im Stadtbezirk Innenstadt, ein weiterer im Kölner Süden. Die Beispiele sollen Exempel darüber geben, wie sich eine Stadt ohne teure Investitionsvorhaben in ihrem Erscheinungsbild attraktivieren lässt.

Natürlich können nicht alle Orte auf einmal in Angriff genommen werden, Mit den Darstellungen wollen wir Nachdenken anstoßen und die Menschen für ihre Stadt sensibilisieren. Wichtig dabei ist, beharrlich einen Schritt nach dem anderen zu gehen und stets das Ziel vor Augen zu haben“, betonte Dr. Ulrich S.Soénius, stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Geschäftsbereichsleiter Standortpolitik.

Die Broschüre können sie auch als pdf-Dokument herunterladen.

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